Werde Mitglied

im Verband Bildung und Erziehung Mecklenburg Vorpommern (VBE MV).

Mitglied werden

Stellenkürzungen an Schulen

Landesregierung beschert den Schulen eine
„schöne Bescherung“


Stellenkürzungen in den Schulen

Der durch den Landtag gerade verabschiedete Haushalt weist Stellenkürzungen im Bildungsbereich aus. Dazu stellt der Landesvorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), Michael Blanck, fest: „Das ist ein falsches Signal für unsere Schulen und ein ganz schlechtes Weihnachtsgeschenk. Während die Anforderungen an Schulen steigen, zieht das Land beim Personal die Notbremse. Der beschlossene Haushalt sendet damit ein Signal, das viele Lehrkräfte mit Sorge erfüllen wird. Wir benötigen nicht weniger, sondern mehr Stellen im Bildungsbereich. Die vor uns liegenden Aufgaben, wie z.B. Integration, Inklusion, Digitalisierung und der aufwachsende Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung erfordern mehr und nicht weniger Personal.“ Der verabschiedete Haushalt weist alleine im Grundschulbereich zum 31.07.2026 einen Vermerk von 44 und zum 31.07.2027 von 40 kw-Stellen (künftig wegfallend) aus. Dazu Blanck: „Natürlich wissen wir, dass die Einschulungszahlen in den nächsten Jahren zurück gehen werden. Das ist aber die Chance, den Lehrkräften
wieder die Zeit zu geben, die für eine individuelle Förderung benötigt wird. Und das haben wir bitter nötig. Aus unserer Sicht geht das Land erneut den falschen Weg und nutzt zurückgehende Schülerzahlen nicht für eine bessere Bildung, sondern zur Haushaltskonsolidierung. Wir fühlen uns wieder an die ersten Jahre des Jahrtausends erinnert, als auch eine rot-rote Landesregierung diesen Weg mit fatalen Folgen gegangen ist.“ Susann Meyer, Sprecherin des Jungen VBE-MV und stellvertretende Bundesvorsitzende des VBE ergänzt: „Sparen an Schulen ist kein Rechenfehler, sondern eine politische Entscheidung - und genau diese sorgt aktuell für erhebliche Irritation im Bildungsbereich.“
Im Koalitionsvertrag ist festgeschrieben, dass die Landesregierung zum Ende der Legislatur prüfen will, ob eine Absenkung der Unterrichtsverpflichtung der Lehrkräfte möglich ist. Blanck: „Die Antwort haben wir jetzt schwarz auf weiß. Ohne jegliche Prüfung und ohne die Gespräche zu suchen, werden die Lehrkräfte vor vollendete Tatsachen gestellt. So ein Weihnachtsgeschenk lässt die Lehrerschaft mit Erschaudern zurück.

Zurück