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26.09.2020 Schulen zukunftssicher digital gestalten

Presseerklärung

„Schule füreinander und miteinander gestalten - Werte erlebbar machen“,
unter diesem Thema stand der Norddeutsche Lehrertag in der Stadthalle in Rostock am Samstag. Rund 250 Lehrkräfte aus mehreren Bundesländern hatten sich auf den Weg nach Rostock gemacht.
Die Veranstalter, der Verband Bildung und Erziehung (VBE) und der Verband Bildungsmedien, hatten im Vorfeld alles so vorbereitet, dass Hygienemaßnahmen, wie Abstandregelungen und Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, eingehalten wurden. Gerade die Corona bedingten Situationen spielten eine große Rolle. So gingen sowohl der Landesvorsitzende des VBE Mecklenburg-Vorpommerns, Michael Blanck, wie auch der Bundesvorsitzende des VBE, Udo Beckmann, auf die Situationen in den Schulen ein. Dabei war beiden auch die Wertschätzung der Leistungen der Lehrkräfte seitens der Politik wichtig. Blanck verglich dabei die Situation in den Schulen mit einem Kreuzfahrtschiff, das auf Jungfernfahrt geht. Dabei sind die Kabinen zu klein und viel zu wenig. Dazu kommen eine schlechte Ausstattung, mangelhafte Funkverbindungen und zu wenig Personal. Dieses Schiff Bildung war somit schon im letzten Herbst in Schieflage und in rauher See. Diejenigen, die es ausbaden müssen, sind das Bordpersonal, also die Lehrkräfte: die Leidtragenden die Passagiere, also die Schülerinnen und Schüler. Und jetzt wurde dieses Kreuzfahrtschiff von einer Monsterwelle getroffen, die plötzlich auftreten und bis zu 30 Meter hoch werden kann. Wasser drang ein, die Kabinen mussten verschlossen werden; der Bordfunk fiel zum Teil aus, so dass das Personal Zettel durch die Türen schieben musste. Der VBE-Chef: „Und wenn jetzt die Politik denkt, dass sie mit Ruder- oder leichten Motorbooten dieses Schiff wieder auf Kurs bringen kann, hat sie nichts begriffen. Es reicht eben nicht, nach einer Wahl zu sagen: Wir haben verstanden. Dann ist auch Handeln angesagt. Und gehandelt hat man erst dann, wenn es auch in Schulen angekommen ist.“ Blanck verwies darauf, dass bereits eine ehemalige Bundesbildungsministerin im Jahr 2000 die Zielstellung ausgegeben hatte, dass alle Schülerinnen und Schüler bis zum Jahr 2006 einen Laptop erhalten sollten. Der Ist-Stand beweist heute etwas ganz anderes.

Anerkennenswert war, dass sich die anwesenden Bildungsministerinnen aus Mecklenburg-Vorpommern, Bettina Martin, den Fragen stellte, den Lehrerinnen und Lehrern für ihre aufopferungsvolle Arbeit dankte und dass sie die nahen Zielstellungen im Land erläuterte.

Der VBE fordert von der Politik ein schnelles Handeln, denn die Probleme sind groß, die sich in diesem Jahr durch die Pandemie nur verschärft haben. Um Schulen zukunftssicher zu machen, bedarf es u.a. einer schnellen digitalen Ausstattung, Verkleinerung der Lerngruppen in den vorhandenen Räumen und baulicher Veränderungen. Zudem ist viel mehr qualifiziertes Personal erforderlich. So stellt der VBE-Landesvorsitzende abschließend fest: „Die Bildung muss endlich den Makel des ungeliebten Stiefkindes, des Aschenputtels, seitens der Politik verlieren. Wie das Märchen ausgeht, wissen wir alle. Das wünsche ich mir auch für die Schulen.“

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