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Presseerklärung zum Schuljahresende - 17.06.2021

Sommerpause darf nicht wieder ungenutzt verstreichen

Mit diesem Freitag endet an den allgemein bildenden Schulen in Mecklenburg-Vorpommern der Unterricht nach einem besonderen Schuljahr. Die beruflichen Schulen folgen in ein paar Wochen. Dazu stellt der Landesvorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), Michael Blanck, fest: „Alle Beteiligten in Schulen, angefangen von den Lehrkräften, ande-ren pädagogischen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen über Schülerinnen und Schülern und deren Eltern bis zu den Schulsachbearbeiterinnen und -bearbeitern und den Hausmeistern haben Großartiges geleistet, um letztendlich dieses Schuljahr unter diesen Bedingungen er-folgreich abzuschließen. Ihnen allen gehört heute unser Dank!“
Aus Sicht des VBE hat die Pandemie alle Probleme an Schulen mit voller Wucht offenge-legt. Diese kann jetzt keiner mehr wegdiskutieren. Deshalb gilt der Blick des VBE auch schon voraus. Blanck: „Wir müssen jetzt sofort an das folgende Schuljahr denken und dürfen nicht wieder wie im letzten Jahr die Sommerwochen verschlafen, nur weil die Inzidenzzah-len wieder stark rückläufig sind. Auf eine mögliche vierte Welle im Herbst müssen wir bes-ser vorbereitet sein, damit erneute Schulschließungen verhindert werden können.“
Aus Sicht des VBE sind deshalb in den nächsten Wochen große Anstrengungen des Landes und der Schulträger erforderlich. Der VBE erwartet, dass deutlich mehr Lehrkräfte einge-stellt werden, um Schülerinnen und Schüler mit Lerndefiziten besser individuell fördern zu können. Es bedarf ausreichend qualifizierter Schulsozialarbeit an allen Schulen und auch mehr Schulpsychologen, um Schülerinnen und Schülern Unterstützung geben zu können. Der VBE erwartet auch, dass die Sanitäranlagen an Schulen in den Sommerferien geprüft und dort, wo es notwendig ist, neue installiert werden. Der Einbau von Luftfilteranlagen muss flächendeckend erfolgen. Und letztendlich muss es endlich deutliche Fortschritte bei der Digitalisierung geben. Der VBE-Landesvorsitzende: „Was hilft uns ein Digitalpakt nach dem anderen, wenn es nicht dort ankommt, wo es hingehört. Viele Lehrkräfte warten immer noch auf die versprochenen Endgeräte. Diese müssen aber für alle Lehrertätigkeiten nutzbar sein und nicht nur für ausgewählte. Leider ist teilweise das eingetreten, vor dem wir schon vor Jahren gewarnt haben. Wir haben einen Flickenteppich von digitalen Geräten, die mit ihren Programmen leider nicht immer so kompatibel sind, wie es notwendig wäre. Alles das macht ein digitales Lernen nicht einfacher und sorgt mit den schwachen Internetverbindun-gen für reichlich Unmut.“ Der VBE hatte immer ein Gesamtkonzept von Geräten und Pro-grammen gefordert, die ein gutes und sinnvolles Arbeiten ermöglichen.
Blanck abschließend: „Es liegt jetzt in der Verantwortung der Politik, inwiefern das kom-mende Schuljahr ein normales Schuljahr wird, indem Defizite aufgearbeitet und erfolgreiche Bildungsabschlüsse ermöglicht werden. Diesen Hut sollten sich alle Verantwortlichen end-lich aufsetzen. Die Erwartungshaltung der Schülerinnen und Schüler, der Eltern, der Lehr-kräfte und allen anderen pädagogischen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen darf nicht wieder enttäuscht werden. Schulen benötigen auch Entlastung, vor allem auch im bürokratischen Mehraufwand, der in der Zwischenzeit eingetreten ist. Schulleitungen haben so zu wenig Zeit für ihre Kernaufgaben.“

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