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Presseerklärung des VBE-MV - 11. März 2021

Ja zu weiteren Schulöffnungen, wenn der Gesundheitsschutz gewährleistet ist

Der beste Unterricht ist immer noch der Präsenzunterricht! Dieser kann auch durch keinen noch so guten Distanzunterricht ersetzt werden. Das hat die Pandemie deutlich gezeigt. Deshalb begrüßen wir als VBE, wenn wieder alle Schülerinnen und Schüler wenigstens tageweise in die Schulen kommen.
Das geht aber nur, wenn alle Voraussetzungen für den bestmöglichen Gesundheitsschutz aller Schülerinnen und Schüler, der Lehrkräfte und anderer schulischer und pädagogischer Mitarbeiter geschaffen werden.“, stellt der Landesvorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), Michael Blanck, fest. Hintergrund ist der Plan der Landesregierung wieder mehr Schülerinnen und Schüler in die Schulen zu holen.

Der VBE M-V hatte sich von Anfang an für einen Unterricht in kleineren Lerngruppen eingesetzt, um Abstände einhalten zu können und den Schülerverkehr zu entzerren. Blanck: „Nur Lüften reicht nicht. Wir müssen auch Abstände einhalten können. Deshalb haben wir auch frühzeitig den Vorschlag gemacht, dass Schulträger sich um mehr Räume kümmern sollten und Lehramtsstudierende unterstützend tätig werden können. Deshalb begrüßen wir ausdrücklich, dass das Ministerium die Idee bezüglich der Lehramtsstudierenden aufgenommen und umgesetzt hat.“ Der VBE unterstützt auch den Start bei der Impfung der Grund- und Förderschullehrkräfte. Allerdings erwartet der VBE auch eine schnellere Umsetzung und Erweiterung. „Wenn jetzt auch die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe in größerer Zahl in die Schulen kommen, muss auch zügig mit der Impfung aller Lehrkräfte und anderen Mitarbeiter begonnen werden.“ Lehrkräfte haben aus Sicht des VBE das Potential zum Superspreader zu werden, egal, ob sie sich innerhalb oder außerhalb der Schulen anstecken. Denn sie kommen dann wöchentlich mit Personen aus 100 bis 200 Haushalten oder sogar mehr über einen längeren Zeitraum in engen Räumen zusammen. Wenn auch Schülerinnen und Schüler weniger Symptome zeigen, können sie dann aber den Virus mit nach Hause nehmen und übertragen. Und wenn es dann aufgrund eines solchen Superspreading zu einem starken Anstieg der Inzidenzzahlen kommt, brauchen wir über weitere Öffnungen im gesellschaftlichen Leben nicht nachtdenken.

Deshalb ist unsere Forderung ganz klar: Wer weitere von allen herbei gesehnte Öffnungen im gesellschaftlichen Leben will, muss ein solches Szenarium verhindern. Durch schnelle Impfung der Lehrkräfte als mögliche Ausgangspunkte dieser Kettenreaktionen kann das gelingen. Testen und Impfen ist die Maxime der kommenden Wochen für die Schulen. Und wenn Impfteams in die Schulen geschickt werden, könnte sehr zügig eine Verbreitung des Virus über die Schulen und dem damit verbundenen Anstieg der Inzidenzzahlen vorgebeugt werden.“, so der VBE-Landeschef zum Abschluss.

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