Verband Bildung und Erziehung

Mecklenburg-Vorpommern

Umfrage unter Lehrkräften zeigt Probleme mit dem Handschreiben, Ursachen und Handlungsmöglichkeiten
Die große Mehrheit der Lehrkräfte in Deutschland sieht eine Verschlechterung der für die Entwicklung einer Handschrift notwendigen Kompetenzen bzw. der Handschrift der Schülerinnen und Schüler allgemein. Dies geht aus einer repräsentativen Umfrage hervor, die der Verband Bildung und Erziehung (VBE) gemeinsam mit dem Schreibmotorik Institut von September 2018 bis Januar 2019 durchgeführt hat. Die Studie trägt den Titel STEP 2019 („Studie über die Entwicklung, Probleme und Interventionen zum Thema Handschreiben"). Es beteiligten sich bundesweit über 2.000 Lehrkräfte an der Online-Befragung.
„Das Schreiben mit der Hand ist genauso wichtig wie das Lesen und die Rechtschreibung“, sagt Dr. Marianela Diaz Meyer, Geschäftsführerin des gemeinnützigen Schreibmotorik Instituts. „Es geht dabei nicht in erster Linie ums Schönschreiben oder um eine Kulturtechnik, die heute mehr oder weniger verzichtbar erscheint. Beim Handschreiben – das belegen auch zahlreiche Studien – geht es um Bildung. Handschreiben unterstützt die Rechtschreibung, das Lesen, das Textverständnis, letztlich die schulischen Leistungen insgesamt.“ Diese positiven Wirkungen sehen auch über 90 Prozent der befragten Lehrkräfte.

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Für die Zukunft einer guten Schule muss jetzt das Ruder herumgerissen werden! Der dies-jährige Verbandstag des Verbandes Bildung und Erziehung, VBE, in Mecklenburg-Vorpommern ist eine klare Aufforderung für eine überfällige Kurskorrektur.
„An den Schulen fühlen wir uns wie auf einem großen Kreuzfahrtschiff – zu kleine Kabinen, nur die Hälfte der Mannschaft an Bord, vergessen vollzutanken, Funkverbindung ausgefallen, keine Rettungsboote. Die Katastrophe ist vorauszusehen und wird bei diesem Kurs eintreten. Ausbaden werden es die Passagiere und der Rest der Mannschaft: Die Schülerinnen und Schüler und die verbliebenen Lehrkräfte.“ Michael Blanck, der alte und neue Landeschef des VBE MV malt den Titanic-Kurs der derzeitigen Bildungspolitik mit drastischen Zeichen vor die Augen der anwesenden Bildungspolitikerinnen und Bildungs-politiker. Inklusion, Digitalisierung und Lehrermangel bergen die drei größten Leckagen am Rumpf des großen Schuldampfers MV. An Ministerin Birgit Hesse gewandt warnte Blanck: „Wenn Sie das Schiff weiterhin so steuern, werden immer mehr ältere Mannschaftsmitglieder den Rettungsring aufblasen und von Bord springen!“

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Die Anhörung im Landtag hat bei den Anzuhörenden zu sehr viel Unmut geführt. Daraufhin haben sich acht unterschiedliche Organisationen zu einem Bündnis für gute Schule zusammen getan. Ziel soll es sein, dass die Probleme und berechtigten Forderungen mehr Gehör finden. Wir waren als VBE natürlich mit dabei. Den ersten Aufschlag hat es letzte Woche in der Landespressekonferenz gegeben. Beteiligt sind neben dem VBE, die Schulleitervereinigung, die GEW, der Philologenverband, der Grundschulverband, der Verband der Sonderpädagogen, der Landeselternrat und der Landesschülerrat. Danach kam noch der Berufsschullehrerverband dazu und es ist auch noch mit mehr Partnern zu rechnen.

Das sich ein so breites Bündnis findet, hat für Aufsehen in der Politik gesorgt. So wurde z.B. die Verabschiedung des Schulgesetzes bereits um einen Monat verschoben, um noch einmal gründlicher beraten zu können. Auch wenn ich nicht die Hoffnung habe, dass alle für uns wichtigen Punkte umgesetzt werden, wollen wir natürlich nichts unversucht lassen.

Mit dieser Ausgabe unserer Verbandszeitung starten wir eine Postkartenaktion, um die Eingruppierung in die A 13/EG 13 zur Regeleingruppierung an allen Schulformen zu fordern. Diese Forderung ist nicht neu, aber nötiger denn je. Auch die beendeten Tarifverhandlungen haben gezeigt, dass eine bundesweite Regelung durch Umsetzung der Paralleltabelle noch in weiter Ferne ist. Deshalb gilt es jetzt, in Mecklenburg-Vorpommern zu handeln. Der Landtag berät gerade über eine Schulgesetznovelle, nach der die inklusive Schule festgeschrieben werden soll. Unabhängig von anderen Parametern wie sächliche, personelle und bauliche Voraussetzungen, die aus unserer Sicht noch lange nicht gegeben sind, kann dies aber auch nur mit einer gerechteren Eingruppierung erfolgen. Gerade im Grundschulbereich fehlen uns jetzt schon ausgebildete Lehrkräfte. Aufgrund fehlender Hochschulabsolventen bundesweit wird sich die Lücke vergrößern. Lehrkräfte anderer Schulformen meiden den Grundschulbereich aufgrund der finanziellen Einbußen, obwohl wir seit Jahren Referendarinnen und Referendare in einer Doppelqualifikation haben.

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Der VBE bietet auch für das kommende Schuljahr seinen Lehrerkalender speziell für Mecklenburg-Vorpommern an.

Der Kalender wird für die Mitglieder direkt nach Hause geliefert.
Alle Anderen bekommen ihre bestellten Kalender ab Mitte April an die angegebene Adresse geschickt. 

Der Lehrerkalender kann in diesem Jahr leider nicht mit der Verbandszeitung an die Mitglieder verschickt werden, die diesen bestellt haben. Die Druckerei konnte die Kalender nicht rechtzeitig fertig stellen. Es ist mit der Druckerei vereinbart, dass diese im April nachgeliefert werden.

Dieser Kalender im A5-Format zeichnet sich aus, durch:

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Der Verband Bildung und Erziehung hat die Arbeitsgruppe Professionsforschung an der Universität Tübingen damit beauftragt, eine Studie zum Thema „Wertorientierungen und Werteerziehung von Lehrkräften in Deutschland“ durchzuführen. Hierfür wurden in Kooperation mit forsa zwei repräsentative Umfragen unter 1.111 Eltern schulpflichtiger Kinder sowie 1.185 Lehrerinnen und Lehrern an allgemeinbildenden Schulen durchgeführt.

Leitfragen der Umfrage:

  • Welche wertbezogenen Bildungs- und Erziehungsziele sollten aus Sicht von Eltern und Lehrkräften an Schule vermittelt werden?
  • Inwieweit gelingt dies? Was sind Gründe hierfür und was Hindernisse?
  • Welche Wertorientierungen sollten aus Sicht von Eltern für Lehrerinnen und Lehrer gelten und wie beurteilen Lehrkräfte dies selbst?
  • Welche Haltung haben Eltern und welche Haltung haben Lehrerinnen und Lehrer zu aktuellen Fragen der Wertedebatte?
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    Termine

    21.September 2019

    Norddeutscher Lehrertag

    Geschäftsstelle

    Simone Thönelt
    Heinrich-Mann-Str. 18
    19053 Schwerin

    Geschäftszeiten
    Dienstag:  9.30 – 14.30 Uhr
    Mittwoch: 8.30 – 13.30 Uhr
    Donnerstag:  9.30 – 14.30 Uhr
    Freitag: 8.30 – 13.30 Uhr

    Mail geschaeftsstelle@vbe-mv.de
    Tel. 0385/555497
    Fax 0385/5507413

    Ludwigslust-Parchim

    25.10.2018 Neustadt-Glewe

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    Mecklenburgische Seenplatte

    13.06.19 Jahresabschluss der Regionalgruppe
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    Rostock

    04.10.2018 Rostock

    Neuer Regionalvorstand

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    Nordwestmecklenburg/Schwerin

    20.11.2018, Schwerin

    Neuer Regionalvorstand

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    Vorpommern-Greifswald

    28.10.19 Greifswald

    Einladung

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    Vorpommern-Rügen

    28.10.19 Greifswald

    Einladung

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