Verband Bildung und Erziehung

Mecklenburg-Vorpommern

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
wöchentlich erscheinen Berichte in den Medien von Gewalt gegen Personen im öffentlichen Dienst/gegen Personen, die für das Allgemeinwohl tätig sind. Wir als Tätige im Bildungsbereich wissen, dass auch Gewalt gegen uns in den Schulen häufig zur Tagesordnung gehört. Das belegen bundesweite Forsa-Umfragen unseres Bundesverbandes genauso, wie unsere Umfrage von 2017. Als Hauptvorstand des VBE-MV haben wir entschieden, dass wir diese Umfrage in ähnlicher Form wiederholen wollen. Nur so können wir sehen, ob das, was wir mit unserer ersten Umfrage erreicht haben, auch besser umgesetzt wird. Dazu gehört vor allem, das Betroffene nicht alleine gelassen werden. Allerdings haben wir das Gefühl, das nach wie vor bei weitem nicht alle Fälle gemeldet werden. Das wäre aber dringend erforderlich, um die Gesamtproblematik noch deutlicher auf die Tagesordnung zu setzen.

Als Pädagogen wissen wir doch, dass man sich bereits den Anfängen entgegenstellen muss, denn die Verrohung der Sprache ist die erste Stufe zu dem, was wir wöchentlich in Schulen, Behörden usw. wahrnehmen. Es gibt Fälle, dass Fußballtrainer von Kinder- und Jugendmannschaften eine Bannmeile für Eltern einrichten, um die Kinder vor den eigenen Eltern zu schützen. Wer aber häufig verbaler Gewalt ausgesetzt ist, wendet diese irgendwann selber an. Und die Schule ist dann häufig der Ort, der als Ventil herhalten muss. Und dann beginnt eine Schraube, die mit roher Gewalt u.U. endet. Wir wollen mit unserer Umfrage ein Datenmaterial erhalten, um zu sehen, wie eingegriffen und geholfen werden muss. Deshalb meine Bitte: Beteiligen Sie sich an unserer Umfrage, egal ob Sie schon Opfer waren oder nicht. Bedenken Sie aber, auch verbale Gewalt sollte mit erfasst werden. Kopieren Sie die Umfragen und reichen Sie diese an Kolleginnen und Kollegen weiter. Hängen Sie diese im Lehrerzimmer aus. Gerne können Sie uns Gesamtpakete von den Schulen schicken. Seien Sie versichert, dass wir diese absolut anonym behandeln werden. Sollten Sie aber aucrabereit sein, sich auch dazu öffentlich zu äußern, teilen Sie uns das getrennt mit, denn es ist immer gut, direkte Beispiele anführen zu können.

Vielen Dank für die Unterstützung. Die Umfrage ist einmal als pdf- und als Worddatei angefügt. Die Unterlagen werden wir in den nächsten Tagen auch auf unsere Homepage stellen.
Mit freundlichen Grüßen

Michael Blanck

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