Verband Bildung und Erziehung

Mecklenburg-Vorpommern

Am 19.10. finden in den Orten Rostock, Schwerin, Neubrandenburg und Greifswald Demonstrationen für mehr Geld in Schulen statt. Zu diesen Demos hat die GEW aufgerufen. Sie bilden den Auftakt des von ihnen bezeichneten „heißen Herbstes“.
Der VBE beteiligt sich nicht aktiv an diesen Demos! Warum nicht?
Auch wir sind natürlich der Meinung, dass wir mehr Geld im Bildungsbereich benötigen, um die Aufgaben der Zukunft (u.a. Lehrkräftemangel, Digitalisierung und Inklusion) bewältigen zu können. Das ist keine Frage! Die GEW hat uns, wie auch andere Organisationen, gefragt, ob wir uns beteiligen werden. Gefragt wurden wir allerdings erst, als die ersten Aufrufe der GEW an den Schulen waren. Wir hatten bereits rechtzeitig signalisiert, dass wir uns an den PEK-Demos nicht beteiligen werden. Beim PEK handelt es sich um das sogenannte PersonalEntwicklungsKonzept der GEW. Dahinter verbergen sich 74 Forderungen an die Politik.
Wir haben uns sehr intensiv mit diesem Forderungspaket beschäftigt. Einige Forderungen können wir dick unterstreichen. Allerdings sind auch Forderungen bzw. Vorschläge dabei, die wir nicht mittragen können. Und eine offizielle Teilnahme des VBE an einer PEK-Demo hätte aber signalisiert, dass wir das gesamte Paket mittragen. Das ist einer der Gründe, neben der Art und Weise wie wir einbezogen werden sollten, der uns veranlasst hat, unsere Teilnahme als VBE zu verwehren. Aber natürlich steht es jeder Lehrkraft frei, daran teilzunehmen. Mit diesen Demos möchte die GEW die Landesregierung auch zu Verhandlungen/Gesprächen auffordern. Auch da sehen wir die Reihenfolge als falsch an. Erst wenn die Landesregierung jegliche Gespräche bzw. Verhandlungen verweigert, sollten wir noch die Durchführung von Demos in der Hinterhand haben. Streiks sind nur bei Tarifverhandlungen möglich und um diese geht es derzeit nicht.
Auch wir als VBE sind nicht tatenlos! Was haben wir als VBE bisher gemacht und was ist geplant?

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160 Lehrerinnen und Lehrer aus sechs Bundesländern beim Norddeutschen Lehrertag in Schwerin zur Digitalisierung an Schulen.
„Die Praxisnähe für meinen täglichen Unterricht und der unmittelbare Nutzen für meine Arbeit kann ich nicht hoch genug herausstellen!“ fasste die Gemeinschaftschullehrerin Martina Heisler aus Schleswig-Holstein den Besuch des Norddeutschen Lehrertages in Schwerin zusammen. Von einer echten Zurüstung und einem großen Gewinn sprachen auch andere Kolleginnen und Kollegen, die in den neun workshops zur Digitalisierung ihre Kenntnisse vertieft und neue Kompetenzen erworben hatten.Das Angebot der Fortbildung reichte von Anleitungen zur Bedienung des Smartboards bis hin zur Vorstellung geeigneter Apps für den Unterricht. Eine breite Palette hilfreicher Tools, den Unterricht digitaler zu machen, ein vertiefendes Seminar darüber, wie Digitalisierung Inklusion unterstützt und nicht zuletzt auch die Aufklärung zu digitalem Missbrauch bei Mobbing und Sexting. Kompetente Referentinnen und Referenten aus Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Niedersachsen, Baden-Württemberg und Hamburg machten den Tag zu einem hilfreichen Instrument für Lehrerinnen und Lehrer.

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Am Nachmittag des 26. Juni war ein Teil des Vorstandes des Verbands Bildung und Erziehung zu einem Antrittsbesuch der neuen Ministerin Bettina Martin geladen. Schwerpunkt des Gesprächs war das 11-Punkte Sofortprogramm des Verbands zur Steigerung der Attraktivität des Lehrerberufs. Neben u.a. Entlastungen für ältere Kollegen, Vereinfachung der Einstellungsverfahren und Absenkung der Unterrichtsverpflichtungen stand vor allem die bessere Eingruppierung von Grundschullehrkräften im Fokus der Diskussion. Umso erfreulicher ist es, dass die Landesregierung heute verkündete, Grundschullehrkräfte ab dem Schuljahr 2020/2021 ebenfalls in die A13/E13 einzugruppieren. Offensichtlich zeigte die Kampagne des VBE „Stau auf der A13 beheben“ Wirkung. So kann die gute Zusammenarbeit gern weitergehen.

Seit kurzem ist die Anmeldung zum Norddeutschen Lehrertag 2019 frei geschaltet. Auch in diesem Jahr findet der Norddeutsche Lehrertag wieder in Schwerin statt. Der NDLT am 21. September steht unter dem Motto: "Digitalisierung - Chancen nutzen". Das ist ein wichtiges Thema und auch die Workshops bieten eine breite Palette, so dass für jeden etwas dabei sein sollte. Dazu kommt, dass alle Schulen ein Medienkonzept erarbeitet haben bzw. noch erarbeiten müssen, um Mittel aus dem Digitalpakt zu bekommen. So kann es durchaus sein, dass einige Schulen diesen Norddeutschen Lehrertag wieder als Schilftag nutzen. Vielleicht ist dies ja auch eine Idee für Ihre Schule. Melden Sie sich bitte zügig an, denn die Kapazität ist begrenzt.
Die Anmeldung erfolgt über die Homepage www.norddeutscher-lehrertag.de
Der NDLT ist als Fortbildungsveranstaltung für Lehrkräfte des Landes Mecklenburg-Vorpommern gemäß § 16 Lehrerbildungsgesetz Mecklenburg-Vorpommern anerkannt.

  

Einladung

Workshops


„Die Schulen hinken der digitalen Lebenswelt der Schülerwelt weit hinterher.“, stellt der Landesvorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), Michael Blanck, trocken fest. Hintergrund sind die in dieser Woche veröffentlichten Ergebnisse einer bundesweiten forsa-Umfrage des Bundesverbandes des VBE zur Digitalisierung der Schulen. Danach verfügen bundesweit nur etwas mehr als ein Drittel der Klassenräume über einen Zugang zum schnellen Internet oder WLAN. An zwei Drittel der Schulen gibt es keine Klassensätze an Tablet-PCs und Smartphones.
„Auch wenn es für Mecklenburg-Vorpommern keine extra Erhebungen gibt, wird wohl keiner glauben, dass es bei uns besser aussieht.“, so der Landeschef des VBE weiter. „Leichte Verbesserungen in den letzten Jahren sind zwar erkennbar, trotz-dem ist dies ein Armutszeugnis für ein reiches Land wie Deutschland. Wenn wir dieses Tempo beibehalten, werden wir in 10 Jahren den heutigen Stand von Estland oder Lettland erreicht haben.“

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Der derzeitige geschäftsführende Vorstand hat sich trotz kurzer Amtszeit bereits auf ein 11-Punkte-Sofortprogramm zur Steigerung der Attraktivität des Lehrerberufes verständigt. Die Grundlage dieses Programms sind die Beschlüsse des Verbandstages.

1. A 13/EG 13 auch für Grundschul- und Einfachlehrkräfte (bei Einfachlehrkräften würde sich damit die Situation bei den Seiteneinsteigern entkrampfen, Anerkennung 2. Fach)
2. Vereinfachung der Einstellungsregelungen
3. Absenkung der Unterrichtsverpflichtung; als Übergangsmodell könnten wir uns eine 25 + 2 Regelung vorstellen: 25 Stunden zur Absicherung der Stundentafel, 2 Stunden Unterrichtsreserve für Vertretungsstunden, Zweitlehrer bzw. gegenseitiges Hospitieren etc.
4. Umsetzung der Altersanrechnung ab dem Monat, in dem man das entsprechende Alter erreicht; ab 63 Jahre drei Stunden Altersanrechnung
5. Weitere Entlastung der Lehrkräfte in der Qualifikationsphase; wir könnten uns ein Modell vorstellen, in dem man für einen Kurs mit mindestens 3 Stunden eine Anrechnungsstunde bekommt; bei 2-stündigen Kursen dann für zwei Kurse eine Stunde. Somit würde die Unterrichtsverpflichtung der hier arbeitenden Lehrkräfte denen anderer Bundesländer angepasst.
6. „ATZ“ – Verträge für ältere Lehrkräfte. Das Land übernimmt während der Laufzeit der Verträge die Zahlung für die Rentenkasse (z.B. Einmalzahlung) bis zur vollen Stelle, damit keine erneute Rentenkürzung eintritt.
7. Zahlung einer Zulage nach TV-L § 16 (5) ab dem 63. Lebensjahr, um diese Kolleginnen und Kollegen länger im Beruf zu halten.
8. Anrechnungsstunden für ältere Lehrkräfte, wenn diese junge Lehrkräfte bzw. Seiteneinsteiger unterstützen (Weiterreichen von Erfahrungen, kein Zusammenhang mit Mentorentätigkeit).
9. Beförderungsstellen an allen Schulformen
10. Verbesserungen für Schulleitungen (Eingruppierung, Anrechnung)
11. Seiteneinsteigerqualifizierung, bevor sie in den Unterricht gehen


Diese Punkte müssten aus unserer Sicht schnell umgesetzt werden. Die Reihenfolge ist keine Rangfolge.

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Termine

29./30.11. 2019

Hauptvorstand

Geschäftsstelle

Simone Thönelt
Heinrich-Mann-Str. 18
19053 Schwerin

Geschäftszeiten
Dienstag:  9.30 – 14.30 Uhr
Mittwoch: 8.30 – 13.30 Uhr
Donnerstag:  9.30 – 14.30 Uhr
Freitag: 8.30 – 13.30 Uhr

Mail geschaeftsstelle@vbe-mv.de
Tel. 0385/555497
Fax 0385/5507413

Ludwigslust-Parchim

25.10.2018 Neustadt-Glewe

Neuer Regionalvorstand

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Mecklenburgische Seenplatte

27.11.19 1.„Teacher Talk“ in MSE
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Rostock

04.10.2018 Rostock

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Nordwestmecklenburg/Schwerin

20.11.2018, Schwerin

Neuer Regionalvorstand

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Vorpommern-Greifswald

11.11.19 Greifswald

Einladung zur Fortbildung Staatsrecht

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Vorpommern-Rügen

28.10.19 Greifswald

Einladung

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