Verband Bildung und Erziehung

Mecklenburg-Vorpommern

Am Nachmittag des 26. Juni war ein Teil des Vorstandes des Verbands Bildung und Erziehung zu einem Antrittsbesuch der neuen Ministerin Bettina Martin geladen. Schwerpunkt des Gesprächs war das 11-Punkte Sofortprogramm des Verbands zur Steigerung der Attraktivität des Lehrerberufs. Neben u.a. Entlastungen für ältere Kollegen, Vereinfachung der Einstellungsverfahren und Absenkung der Unterrichtsverpflichtungen stand vor allem die bessere Eingruppierung von Grundschullehrkräften im Fokus der Diskussion. Umso erfreulicher ist es, dass die Landesregierung heute verkündete, Grundschullehrkräfte ab dem Schuljahr 2020/2021 ebenfalls in die A13/E13 einzugruppieren. Offensichtlich zeigte die Kampagne des VBE „Stau auf der A13 beheben“ Wirkung. So kann die gute Zusammenarbeit gern weitergehen.

Seit kurzem ist die Anmeldung zum Norddeutschen Lehrertag 2019 frei geschaltet. Auch in diesem Jahr findet der Norddeutsche Lehrertag wieder in Schwerin statt. Der NDLT am 21. September steht unter dem Motto: "Digitalisierung - Chancen nutzen". Das ist ein wichtiges Thema und auch die Workshops bieten eine breite Palette, so dass für jeden etwas dabei sein sollte. Dazu kommt, dass alle Schulen ein Medienkonzept erarbeitet haben bzw. noch erarbeiten müssen, um Mittel aus dem Digitalpakt zu bekommen. So kann es durchaus sein, dass einige Schulen diesen Norddeutschen Lehrertag wieder als Schilftag nutzen. Vielleicht ist dies ja auch eine Idee für Ihre Schule. Melden Sie sich bitte zügig an, denn die Kapazität ist begrenzt.
Die Anmeldung erfolgt über die Homepage www.norddeutscher-lehrertag.de
Der NDLT ist als Fortbildungsveranstaltung für Lehrkräfte des Landes Mecklenburg-Vorpommern gemäß § 16 Lehrerbildungsgesetz Mecklenburg-Vorpommern anerkannt.

  

Einladung

Workshops

junger vbe 3c842

„Teacher Talk“
Jonglieren wir nicht länger mit Fragezeichen
Seid ihr Student/in, Referendar/in, Junglehrer/in, neu im Land,
gestandene/r Lehrer/in, Seiteneinsteiger/in, Schulleiter/in… oder einfach im Bildungsdienst?
Schaut mit uns über den Tellerrand, schließt Bekanntschaften und macht euch Luft! Kommt einfach vorbei und lasst
uns in einen ungezwungenen Erfahrungsaustausch gehen.

Ort: Rostock, Trotzenburg, Tiergartenallee 6, 18069 Rostock (bei schönem Wetter im Biergarten)
Zeit: Mittwoch, den 12.06.2019
ab 18.30 Uhr 

Instagram: junger_vbe_mv       Facebook: Junger VBE MV


„Die Schulen hinken der digitalen Lebenswelt der Schülerwelt weit hinterher.“, stellt der Landesvorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), Michael Blanck, trocken fest. Hintergrund sind die in dieser Woche veröffentlichten Ergebnisse einer bundesweiten forsa-Umfrage des Bundesverbandes des VBE zur Digitalisierung der Schulen. Danach verfügen bundesweit nur etwas mehr als ein Drittel der Klassenräume über einen Zugang zum schnellen Internet oder WLAN. An zwei Drittel der Schulen gibt es keine Klassensätze an Tablet-PCs und Smartphones.
„Auch wenn es für Mecklenburg-Vorpommern keine extra Erhebungen gibt, wird wohl keiner glauben, dass es bei uns besser aussieht.“, so der Landeschef des VBE weiter. „Leichte Verbesserungen in den letzten Jahren sind zwar erkennbar, trotz-dem ist dies ein Armutszeugnis für ein reiches Land wie Deutschland. Wenn wir dieses Tempo beibehalten, werden wir in 10 Jahren den heutigen Stand von Estland oder Lettland erreicht haben.“

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Der derzeitige geschäftsführende Vorstand hat sich trotz kurzer Amtszeit bereits auf ein 11-Punkte-Sofortprogramm zur Steigerung der Attraktivität des Lehrerberufes verständigt. Die Grundlage dieses Programms sind die Beschlüsse des Verbandstages.

1. A 13/EG 13 auch für Grundschul- und Einfachlehrkräfte (bei Einfachlehrkräften würde sich damit die Situation bei den Seiteneinsteigern entkrampfen, Anerkennung 2. Fach)
2. Vereinfachung der Einstellungsregelungen
3. Absenkung der Unterrichtsverpflichtung; als Übergangsmodell könnten wir uns eine 25 + 2 Regelung vorstellen: 25 Stunden zur Absicherung der Stundentafel, 2 Stunden Unterrichtsreserve für Vertretungsstunden, Zweitlehrer bzw. gegenseitiges Hospitieren etc.
4. Umsetzung der Altersanrechnung ab dem Monat, in dem man das entsprechende Alter erreicht; ab 63 Jahre drei Stunden Altersanrechnung
5. Weitere Entlastung der Lehrkräfte in der Qualifikationsphase; wir könnten uns ein Modell vorstellen, in dem man für einen Kurs mit mindestens 3 Stunden eine Anrechnungsstunde bekommt; bei 2-stündigen Kursen dann für zwei Kurse eine Stunde. Somit würde die Unterrichtsverpflichtung der hier arbeitenden Lehrkräfte denen anderer Bundesländer angepasst.
6. „ATZ“ – Verträge für ältere Lehrkräfte. Das Land übernimmt während der Laufzeit der Verträge die Zahlung für die Rentenkasse (z.B. Einmalzahlung) bis zur vollen Stelle, damit keine erneute Rentenkürzung eintritt.
7. Zahlung einer Zulage nach TV-L § 16 (5) ab dem 63. Lebensjahr, um diese Kolleginnen und Kollegen länger im Beruf zu halten.
8. Anrechnungsstunden für ältere Lehrkräfte, wenn diese junge Lehrkräfte bzw. Seiteneinsteiger unterstützen (Weiterreichen von Erfahrungen, kein Zusammenhang mit Mentorentätigkeit).
9. Beförderungsstellen an allen Schulformen
10. Verbesserungen für Schulleitungen (Eingruppierung, Anrechnung)
11. Seiteneinsteigerqualifizierung, bevor sie in den Unterricht gehen


Diese Punkte müssten aus unserer Sicht schnell umgesetzt werden. Die Reihenfolge ist keine Rangfolge.

Umfrage unter Lehrkräften zeigt Probleme mit dem Handschreiben, Ursachen und Handlungsmöglichkeiten
Die große Mehrheit der Lehrkräfte in Deutschland sieht eine Verschlechterung der für die Entwicklung einer Handschrift notwendigen Kompetenzen bzw. der Handschrift der Schülerinnen und Schüler allgemein. Dies geht aus einer repräsentativen Umfrage hervor, die der Verband Bildung und Erziehung (VBE) gemeinsam mit dem Schreibmotorik Institut von September 2018 bis Januar 2019 durchgeführt hat. Die Studie trägt den Titel STEP 2019 („Studie über die Entwicklung, Probleme und Interventionen zum Thema Handschreiben"). Es beteiligten sich bundesweit über 2.000 Lehrkräfte an der Online-Befragung.
„Das Schreiben mit der Hand ist genauso wichtig wie das Lesen und die Rechtschreibung“, sagt Dr. Marianela Diaz Meyer, Geschäftsführerin des gemeinnützigen Schreibmotorik Instituts. „Es geht dabei nicht in erster Linie ums Schönschreiben oder um eine Kulturtechnik, die heute mehr oder weniger verzichtbar erscheint. Beim Handschreiben – das belegen auch zahlreiche Studien – geht es um Bildung. Handschreiben unterstützt die Rechtschreibung, das Lesen, das Textverständnis, letztlich die schulischen Leistungen insgesamt.“ Diese positiven Wirkungen sehen auch über 90 Prozent der befragten Lehrkräfte.

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Termine

21.September 2019

Norddeutscher Lehrertag

Geschäftsstelle

Simone Thönelt
Heinrich-Mann-Str. 18
19053 Schwerin

Geschäftszeiten
Dienstag:  9.30 – 14.30 Uhr
Mittwoch: 8.30 – 13.30 Uhr
Donnerstag:  9.30 – 14.30 Uhr
Freitag: 8.30 – 13.30 Uhr

Mail geschaeftsstelle@vbe-mv.de
Tel. 0385/555497
Fax 0385/5507413

Ludwigslust-Parchim

25.10.2018 Neustadt-Glewe

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Mecklenburgische Seenplatte

13.06.2019 Waren(Müritz)

Mitgliederveranstaltung RG MSE

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Rostock

04.10.2018 Rostock

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Nordwestmecklenburg/Schwerin

20.11.2018, Schwerin

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Vorpommern-Greifswald

29.10.18 Anklam

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Vorpommern-Rügen

06.11. Stralsund

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